S. Manabe, K. Hasselmann und G. Parisi erhalten den Nobelpreis für Physik

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft beglückwünscht S. Manabe, K. Hasselmann und G. Parisi zum Nobelpreis für Physik

von Gerhard Samulat

„Die Entscheidung des Nobelpreiskomitees zeigt, wie wichtig die Physik zur Beschreibung von komplexen Systemen ist, insbesondere für die Beschreibung von Klimamodellen“, sagt DPG-Präsident Lutz Schröter.

Berlin, Bad Honnef, 5. Oktober 2021 – Zusammen mit vielen Journalistinnen und Journalisten sowie Expertinnen und Experten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verfolgte der DPG-Präsident Lutz Schröter im Magnus-Haus Berlin, der Hauptstadtrepräsentanz der DPG, die Live-Übertragung zur Bekanntgabe des Nobelpreises für Physik.

„Der Preis an Klaus Hasselmann ist ein weiterer Beleg dafür, wie die deutsche Klimaforschung mit fundamentalen Arbeiten frühzeitig auf den Klimawandel hingewiesen hat“, sagt DPG-Präsident Schröter.

„Besonders freut mich die Auszeichnung für den italienischen Physiker Giorgio Parisi, den die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) im Jahr 2011 für seine bedeutenden Beiträge in der theoretischen Elementarteilchenphysik und Quantenfeldtheorie und der Statistischen Physik, insbesondere von Systemen mit eingefrorener Unordnung, vor allem von Spingläsern mit der Max-Planck-Medaille ausgezeichnet hat“, ergänzt er. Die Max-Planck-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Physik.

Parisi erhält eine Hälfte des diesjährigen Physik-Nobelpreises. Die andere Hälfte geht an den amerikanischen Physiker Syukuro Manabe und dem deutschen Meteorologen Klaus Hasselmann.

Weitere Infos:
The discoveries of slowness
https://www.pro-physik.de/restricted-files/95266
(Beitrag von Giorgio Parisi im Physik Journal)

Details zum Physik-Nobelpreis 2021 finden sich in englischer Sprache auf der Internetseite des schwedischen Nobelpreiskomitees:
https://www.nobelprize.org/

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit rund 55.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. Website: https://www.dpg-physik.de

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