„Abendlied“ ist berühmtestes deutsches Gedicht

Dlogo-vdsas „Abendlied“ aus dem Jahre 1779von Matthias Claudius gilt als berühmtestes deutsches Gedicht und entstand nach einer Vorlage von Paul Gerhardts „Nun ruhen alle Wälder“. Die „Welt“ berichtete, dass laut Hans Braam und Lutz Hagestedt von der Universität Rostock das „Abendlied“ seit Jahrzehnten unangefochten das am besten belegte deutsche Gedicht in deutschen Anthologien sei. Bekanntheit erlangte das „Abendlied“ vor allem als Volkslied, bis heute wurde es rund 70 Mal vertont: angefangen hat Schubert, die jüngste stammt von Herbert Grönemeyer. Der Reclam-Verlag erläuterte: „Neben den berühmten Metaphern (Der Wald steht schwarz und schweiget; kalt ist der Abendhauch) steht, wie oft bei Claudius, auch ein weiser Hinweis auf die Selbstüberhebung des seiner Beschränktheit unbewussten Menschen: So wie der halbe Mond in Wahrheit rund ist, so sind wohl manche Sachen, / Die wir getrost belachen, / Weil unsre Augen sie nicht sehn.“ Am 21. Januar war Matthias Claudius‘ 200. Todestag.

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